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Freitag, 27.06.25
Berestagi - Tuk Tuk
Unsere Reise geht weiter, der größte Kratersee der Welt wartet auf uns, der Toba-See. 647 qkm groß, 87 km lang und 27 km breit.
Espresso am Wasserfall
Unterwegs machen wir Pause an einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Sipiso Piso-Wasserfall und den See und später einen zweiten Halt, wo wir den See noch einmal gut überblicken können. Dort gibt es auch - was ich als erster entdecke - einen Coffeeshop mit einer Barrista. Nach der Bestellung meines Espresso Double Shot bietet mir die Barrista an, mir den Espresso raus zu bringen zum Aussichtspunkt. Eine bessere Marketingmaßnahme hätte sie sich nicht einfallen lassen können. Auch andere wollen nun einen Espresso, Kaffee oder Cappuchino.
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Am Toba-See
Gegen Mittag kommen wir am See an, wo wir an der Mole noch eine Kleinigkeit aus dem Supermarkt zu uns nehmen. Rund eine halbe Stunde dauert die Überfahrt auf dem Schiff, das nur uns transportiert, hinüber auf die 647 qkm große (Halb-)Insel Samosir. Auf dem Luftbild schaut die Insel mit dem Toba-See ein bisschen aus, wie eine überdimensionierte Burg mit Wassergraben. So groß ist die Insel in Relation zum See.

Akrobatik auf der Insel Samosir
Unser Hotel liegt direkt am Strand mit einer kleinen Insel davor, die man über eine kleine Brücke erreicht.
Dort gibt es auch eine Treppe ins Wasser, allerdings stark bemoost. Ich gehe ganz vorsichtig ins Wasser Keine Chance, ich falle voll hin. Kann gar nicht sagen wie, weil die Oberseite meines Fußes an mehreren Stellen blutet und mein Mittelzeh ziemlich blau ist. Ich bleibe erst einmal so sitzen, mit dem Fuß im Wasser, bis ich abschätzen kann, dass ich offenbar mit einem blauen Auge - Pardon - blauen Zeh davongekommen bin.
Unser Guide hat was von meinem Unfall mitbekommen. Konsequenz: Am nächsten Morgen saßen zwei Mitarbeitende des Hotels an den Stufen und haben so lange geschrubbt, bis alles weg war, was nicht hingehörte.
Heute haben wir mal wieder im Hotel gegessen. Klar, dort kostet das Essen mehr, aber dafür ist man sich halt auch sicher, dass es etwas Gutes gibt und, dass die Hygiene stimmt. Mein Hühnchen mit einer extrem schmackhaften war das bisher beste Essen bei dieser Reise, wo es an gutem Essen bisher wahrlich nicht gemangelt hat.
Hier geht es zu unserem Ausflug nach Tomok.
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