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Sonntag, 29.06.2025
Tuk Tuk - Medan
Heute geht es wieder zurück nach Medan, von wo aus wir morgen via Jakarta nach Yogyakarta fliegen werden.
Unterwegs machen wir einen Toilettenstop. Nebenan gibt es einen Laden, der Süßigkeiten verkauft. Ich entscheide mich für eine Packung Ting Ting. Nicht zu verwechseln mit Teng Teng, Tang Tang, Tong Tong, Tung Tung, Pang Pang, Ping Ping, Pong Pong oder gar Ping Pong. Was der Unterschied ist zwischen einer Packung Ting Ting und einer Packung Tung Tung? Ganz einfach, beim Ting Ting, kommt der Geschmack des "i" viel besser zur Geltung.

Bevor es zum Hotel geht, fahren wir an der Raya Al-Mashun-Moschee vorbei zum Maimoon-Palast. Dort warten wir eine viertel Stunde auf unseren lokalen Guide. Als er kommt, stellt sich heraus, dass nur die beiden Zimmer besichtigt werden können, wo wir uns die Zeit totgeschlagen haben. Ah ja! Also gut, denn rüber zur Moschee. Kaum gehe ich durch das Tor durch, werde ich von einem Aufseher zurückgepfiffen. Da findet aktuell ein Gebet statt, für Nicht-Muslime also kein Zutritt. Schlechtes Timing!
Im Shopping-Wahn
Weil einige etwas im Supermarkt wollen und es beim Hotel keinen Supermarkt gibt, halten wir bei einem großen Verbrauchermarkt, wo die Medaner ihre Großeinkäufe tätigen. Mit meiner Flasche Cola für 10.900 Rupiah bin ich wohl etwas deplatziert. Die Familie vor mir gibt 3,3 Millionen (=173 Euro) aus. Vor allem das Abrechnen der 15 bis 20 Kilogramm Fleisch erweist sich als gar nicht so einfach. Anders als bei uns wird das Fleisch einzeln verpackt und etikettiert und diese halbdurchsichtigen Beutel wieder in einen großen halbdurchsichtigen Beutel gesteckt. Die Kassiererin hatte ihren “Spaß”.
Ich auch, hat uns die gesamte Aktion fast 1 ½ Stunden gekostet und lag der Verbrauchermarkt gerade mal 200 Meter vom Hotel entfernt, einfach die Hauptstraße entlang. Also absolut nicht zu verfehlen!!!
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Abstecher in die Innenstadt
Wir beschließen trotzdem zu viert einen kurzen Abstecher in die Innenstadt zu machen. Dort erwarten uns ein paar schön angestrahlte Gebäude aus der niederländischen Kolonialzeit, dazu ein unglaublicher Verkehr.
Sensationell auch die “Schlaglöcher” auf den Gehwegen. Absolut weltmeisterlich! Teilweise sind die Teile über einen Meter tief! Spätestens jetzt sind wir uns einig, dass es bei Dunkelheit nicht zu Fuß zum Hotel zurückgeht.
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Die meisten der Gebäude konzentrieren sich rund um einen zentralen “Platz”, den Lepangan Merdeka. Das ist allerdings kein Platz, wie wir ihn kennen. In Zentrum ist eine Rasenfläche, auf der etliche Einheimische sitzen - viel Grün werden die in Wohnungsnähe oft nicht haben - drum herum geht eine Tartanbahn. Weiter hinten ist eine riesige Bühne, auf der sich eine sechsköpfige Band darum bemüht, das Interesse von Tausenden von Zuhörern zu gewinnen. O.k., wenigstens von zwei Handvoll.
Wir essen auf dem Balkon im ersten Stock eines historischen Gebäudes mit Blick auf das Geschehen.
Wir wollen noch kurz auf die andere Seite des Bahnhofs, um einen Blick auf den chinesischen Tempel Vihara Setia Budi zu werfen. Das gelingt nicht, da der sich im Inneren eines verschlossenen Innenhofs befindet. Dafür “stolpern” wir über eine Areal mit verschiedenen Lokalen, Imbissständen, Eisdielen usw. Man sitzt angenehm im Freien, auch hier gibt es Livemusik.
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Wo bitte finden wir ein Tuk Tuk?
Als wir vorhin am Bahnhof entlanggelaufen sind, standen dort etliche Tuk Tuks. Inzwischen ist allerdings ein Zug eingetroffen und die Tuk Tuks weg. Wir werden von einen Fahrer angequatscht, wir einigen uns auf einen Preis von 50.000 pro Tuk Tuk - Einheimische würden den Preis wahrscheinlich als zu hoch empfinden. Uns erscheinen die 2,70 allerdings angemessen. Es gibt nur ein Problem, wir passen bei bestem Willen nicht zu zweit in das Teil! Der Fahrer bietet uns an, seinen Freund anzusprechen.
Aber ehrlich gesagt war mir der Typ, der sein Tuk Tuk hinter dem Bahnhof versteckt, zuwider und das Tuk Tuk viiiiiel zu klein. Ein anderes Tuk Tuk zu finden, gestaltet sich allerdings als schwierig. Endlich finden wir einen freien Fahrer. Der verlangt sogar nur 5.000.