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Freitag, 04.07.2025
Malang - Bromo
Bevor wir ins rund 2.300 Meter hoch gelegene “Dorf” unterhalb des Bromo-Vulkans fahren, schauen wir uns noch ein paar Schöne Ecken von Malang an.
In den Regenbogendörfern
Besonders gefallen haben mir die beiden “Regenbogendörfer”, Kampung Tridi und Kampung Jodipan, zwei Ortsteile von Malang,
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2016 wollte die Regierung diese beiden Slums aufgeben und die Einwohner umsiedeln. Die Lebensbedingungen waren einfach zu schlecht. Der Impuls, die Häuser bunt zu bemalen, kam von Studenten der Muhammadiyah- Universität. Die Einwohner schlossen sich der Initiative an. Heute ist alles bunt, was sich anstreichen lässt: Wände, Dächer, Straßen, Gartenzäune, Brücken…
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Inzwischen kann man hier wieder ganz gut leben. Malang hat eine Sehenswürdigkeit mehr. Als Tourist zahlt man einen kleinen Obolus, damit man rein darf. In dem Ortsteil sind längst Farbspritzpistolen im Einsatz. Man findet aber nicht nur großflächig bemaltes, sondern auch viele filigrane Bilder.
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Horror pur: Am Vogelmarkt
Unsere nächsten Ziele: Der Blumen- und der Vogelmarkt. Während es beim Blumenmarkt faszinierend war, diese große Zahl an tollen Blumen zu sehen, war der Vogelmarkt einfach nur fürchterlich. Warum fürchterlich? Weil die Vögel, aber auch andere Tiere, in viel zu engen Käfigen auf potenzielle Käufer warteten. In Käfigen, in denen sie sich überhaupt nicht bewegen können. By the way: Das Foto zeigt Vögel, die im Vergleich zu anderen richtig Platz haben!
Wobei das in Deutschland ja lange Zeit auch nicht viel besser war. Ich hatte komplett verdrängt, dass es einen solchen Markt mindestens bis Mitte der 1970er Jahre auch In Kulmbach gab, direkt neben dem Stadtpark, unweit der Pestalozzischule. Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern, dass sie Käfige so extrem klein waren. Andererseits war ich da noch Grundschüler, hatte auf so etwas aber auch nicht wirklich geachtet.
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Am Tugu-Platz
Unser nächster Stopp führt uns zum Tugu-Platz, einem großen Springbrunnen in einer großen Verkehrsinsel mit vielen Lotusteichen, flankiert von der Stadtverwaltung, dem Balai Kota von 1929, und dem Hotel Tugu, ebenfalls aus dieser Zeit. Man merkt, Malang liegt die entscheidenden Meter höher, dass das Klima bereits etwas angenehmer ist.
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Wir kommen noch zum Alun-Alun. In der Moschee wurde gerade zum Freitagsgebet gerufen, sie ist ebenso voll, wie der Platz davor. Trotzdem sind die Menschen freundlich, unterhalten sich mit uns (“Where are you from?”), mehrere Kindergruppen kommen auf mich zu und wollen, dass ich Fotos mache. Ist halt interessanter, als dem Gebet zu lauschen.
Direkt nebenan steht die evangelische Kirche Gareija Immanuel. Vielleicht ganz gut, dass die Moscheen am Freitag, die Kirchen am Sonntag ihre Gläubigen zum Gottesdienst rufen.
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Toller Kaffee
Das Hotel Toko Oen mit seinem Restaurant und Café soll stark nachgelassen haben. Was das Organisatorische angeht, kann ich das voll bestätigen, der Kaffee war aber bisher der mit Abstand der beste dieser Reise. Bonmot am Rand: Mit dem “double shot” konnten die nicht so viel anfangen, mit Zeichensprache hat es dann aber geklappt. Und wie! War der größte “doppelte Espresso”, den ich je in einem Lokal erhalten habe.
Es geht weiter in Richtung Bromo. Irgendwann werden die Straßen immer enger, die Kurvenradien immer kleiner, die Anstiege immer steiler. Irgendwo müssen wir raus aus unserem Bus und in zwei Kleinbusse umsteigen. Ein Wolkenbruch geht nieder. Wir sehen nichts, Der Minibusfahrer auch nicht… 10 Liter pro Quadratmeter später kommen wir beim Hotel an. Vom Aussichtspunkt neben dem Hotel sieht man… nichts! Rein gar nichts!