Bromo - Kalibaru

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Samstag, 05.07.2025

Bromo - Kalibaru


Der Wecker klingelt. Erbarmungslos! Es ist kalt, es ist feucht. Es regnet. Es ist stockdunkel. Es ist 3:30 Uhr. Unsere vier Jeeps warten auf uns und bringen uns zum Krater hoch.


Toller Ausblick versus tiefste Nacht

Zumindest regnet es nicht mehr auf dem Weg zum Bromo-Vulkan. Wir sehen trotzdem nichts. Es ist nebelig, es ist stockfinster. Unsere vier Fahrer sind sich auch immer nicht so ganz schlüssig, wo es weiter geht. Da vorne ist der Blumentopf: rechts lang. Da ist die Gebetsfahne: links abbiegen. Irgendwann schmeißen die vier Fahrer uns raus. Wir latschen unserem lokalen Guide hinterher. Wir haben zwar Taschen- und Stirnlampen, aber trotzdem null Ahnung, ob wir am Kraterrand stehen, in einem Tal, auf einer Kuppe oder sonst was. Auch null Ahnung, was seitlich ist: Breite Ebene, steiler Anstieg oder eine tiefe Schlucht?




Am Schluss erwartet uns eine endlose Treppe. Irgendwann sind wir ganz oben am Vulkankrater des Bromo. und sehen - nichts. Obwohl, stimmt nicht ganz. Wenn man genau hinschaut, entdeckt man rechts unten vier kleine Punkte. Ah, der Vulkan!




Reinfall, wenn man keine Geduld hat

Was für ein Reinfall! Obwohl, man muss Geduld haben. Langsam wird es heller. Die “blaue Stunde” und der Sonnenaufgang entschädigen zu 110%. Es macht Spaß, zuzuschauen, wie aus dem Schwarz immer mehr Formen herausmodelliert werden, Dort wird ein Berg erkennbar, dort ein Berggrat und an anderer Stelle eine Ebene.




Aus dem schwarz schält sich immer mehr grau raus, dann immer mehr blau und irgendwann schließlich immer mehr gelb, orange und rot. Der Blick auf den Bromo und die benachbarten Berge ist sensationell!


Wir staunen nicht schlecht, als wir zu unseren Jeeps zurückkommen. Dort, wo heute früh nur unsere vier Jeeps standen, stehen jetzt hunderte!




Ich freue mich HIER auf Deinen Gastkommentar!




"Kurzer" Abstecher zum Aussichtspunkt

Jetzt machen wir noch einen kurzen Abstecher zu einem Aussichtspunkt und dann gibt es Frühstück. Denkste!


Wenn es eine schmale Straße gibt, auf die aktuell 400 bis 600 Jeeps hoch und 100 bis 200 runter wollen, geht gar nichts mehr. Unsere vier Fahrer beraten sich und haben eine Idee. “Wir könnten doch beim Goldenen Anker über den Hof fahren und hinten wieder raus.” “Stimmt und dann bei Witwe Bullerbü rechts rein…” “.. und weiter den Einödhof von den Müllers, bei den Schuberts zwischen Schweine- und Hühnerstall vorbei…” “...und dann den Kamikazeanstieg rauf und wir sind wieder auf der Zufahrtsstraße.”



Gesagt, getan! Wir genießen die Aussicht auf den Bromo und um 9 Uhr unser Mittagessen - oder was auch immer!


Zum restlichen Tag lässt sich nicht mehr viel sagen, außer vielleicht, dass es unterwegs voll schifft, bevor wir in Kalibaru aufschlagen.


So ein „Leerlauf“ gehört zu einer solchen Reise dazu. So bleibe ich als Reisender geerdet und bekomme ein Gespür für die Landschaft und die Entfernungen. Ganz anders, als wenn ich zwischendurch in den Flieger steige…


Am Ziel gehen wir gegenüber noch was Essen. Dazu gibt es Livemusik, zeitweise verstärkt durch Ines, die die Sängerin vor Ort unterstützt.


Hier geht es weiter nach Lovina Beach.




Weiter Richtung Lovina Beach
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