Kalibaru – Lovina Beach

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Sonntag, 06.07.2025

Kalibaru – Lovina Beach


Heute steht eine Weltpremiere an! Etwas Sensationelles, etwas Unfassbares, etwas noch nie da Gewesenes!


Die vom Hotel hätte gerne ein Fotos mit uns mit dem Team des Hotels. Why not? Einen Slot haben wir schließlich noch frei!


Die Fahrt zum Fährhafen Ketapang, von wo aus wir nach Bali übersetzen, ist nicht all zu weit. Vor Ort kann ich bestens nachvollziehen, warum das Fährsystem Indonesiens keinen besonders guten Ruf hat. Rund ein Dutzend Fähren wird gleichzeitig beladen, da sind ein paar relativ neue dabei, aber auch echte Seelenklempner. Mittelgroße, aber auch sehr kleine. Gleichzeitig warten mindestens fünf Fähren darauf, dass sie anlegen dürfen, was aber nicht geht, das alle Docks belegt sind von Fähren, die darauf warten, dass sie fertig beladen werden und abfahren können.


Chaotische Fährüberfahrt

Irgendwann ist klar, auf welche Fähre unser Bus soll. Dann muss alles ganz, ganz schnell gehen. Der Bus fährt auf die Fähre und wir steigen aus dem Bus, solange wir noch rauskommen. Die Überfahrt dauert zwischen 30 und 120 Minuten. 30 Minuten nur dann, wenn man (a) schnell auf die betreffende Fähre kommt, (b) diese zügig beladen wird und (c) vor allem, wenn am anderen Ufer eine Anlegestelle frei ist. Das ist bei uns nicht der Fall, so dass wir für die fünf Kilometer von Java nach Bali knapp zwei Stunden unterwegs sind, bis wir endlich anlegen können.


Wir halten an einem Supermarkt mit Toilette. Man merkt, wir sind auf Bali, wo (a) die meisten Menschen Hindu (und nicht Muslime) sind und (b) wo die ganzen Australier Urlaub machen. Im Gegensatz zu Sumatra und Java, wo es Bier nur in speziellen „Alkoholläden“ gab, gibt es hier Bier in jedem Supermarkt. Und das deutlich preiswerter als bisher. Das gilt allerdings nur für die Geschäfte, nicht für die Restaurants, dort gehen die Preise ein Stück nach oben. Neben Bintang (mit der schön malzigen Sorte „Crystal“) gibt es hier auch das balinesische Bier Singaraja.


Interessante Hotelanlage

In Lovina Beach erwartet uns ein vom Grundriss her sehr interessantes Hotel. Rund 400 Meter liegen zwischen der Rezeption im Landesinneren sowie Strand, Pool, Restaurant und Wellnessbereich. Dazwischen links und rechts neben dem einzigen Weg lauter kleine Häuser mit zwei bis vier Zimmern auf ein bis zwei Etagen.


Ich finde ein Schild, dass sich die Zimmer 322 bis 324 im 1. Stock befinden. Ich beziehe Zimmer, 323. Allerdings kommt und kommt mein Koffer nicht. Ich warte also und warte, warte… Inzwischen bekomme ich raus, dass man auf Vorbestellung auch direkt am Strand essen kann. Irgendwann beschließe ich, mich auf die Suche nach meinem Koffer zu machen. Ich lasse meinen Rucksack stehen und schließe die Tür. Den Koffer entdecke ich im Erdgeschoss. Dort wird mir auch klar, dass die ungeraden Zimmernummern unten sind, die geraden oben. Neben Zimmer 322 befindet sich also nicht Zimmer 323, sondern 324. Uups. Und ins Zimmer 324 mit meinem Rucksack komme ich nicht rein…


Die Info, dass man direkt am Strand essen kann, habe ich den anderen weitergegeben, so dass wir als einzige zu fünft direkt am Strand essen und nicht am Pool. Heute (und auch morgen) gibt es unglaublich leckeren Fisch. Etwas irritierend, dass gleich fünf Mitarbeitende des Hotels, zeitweise auch sieben, ein paar Meter von unserem Tisch auf unsere Wünsche warten...


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