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Dienstag, 24.06.2025
Bohorok
Bei den Orang Utans
Irgendwas ist anders. Ich bin nicht nass!!! Was wir sehr schnell feststellen mussten: Es ist extrem heiß und vor allem extrem schwül in Indonesien. Die Klimaanlagen, die die Räume oder die Busse auf 15 Grad runterkühlen, sind da auch nicht wirklich hilfreich. Gestern hatte ich Schwierigkeiten, bei der Feuchte einzuschlafen. Das einzige, das geholfen hat, war der Ventilator.
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Es hat aber keine halbe Stunde gedauert, da klebten mir die Klamotten wieder am Leibe. Schließlich wollten wir den Orang Utans im benachbarten Nationalpark zu Leibe rücken. Nachdem es abwechselnd steil bergauf und bergab ging - bereits nach dem ersten Anstieg hätte man beim Auswringen von Hose und T-Shirt locker 5 Liter Flüssigkeit zusammengebracht - sollten wir unseren ersten “Waldmenschen” zu Gesicht kommen, ein Baby, das verspielt in den Bäumen über uns herumturnte.
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Weitere Orang Utans sollten folgen, darunter ein gut 20-jähriges Männchen, das uns sehr deutlich gemacht hat, wer hier die Hosen anhat. Ist schon toll, die Menschenaffen zu beobachten. Meinen ersten Orang Utan, das Baby, hätte ich im ersten Moment fast übersehen. Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass die auch oben in 10 bis 20 Metern Höhe herumturnen. Zwei der Orang Utans treiben es schließlich weit oben in den Bäumen miteinander.
Gerade bei den Großen ist es echt Wahnsinn, wie die sich von Baum zu Baums schwingen. Die Äste geben dabei schnell mal zehn Meter nach!
Ach ja: Natürlich ist der Nationalpark, in dem wir uns befinden, der Gunung Leuser Nationalpark, Welterbestätte.
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Eine kleine Pause mit frischem Obst - klar: cook it, peel it or forget it - also Ananas, Wassermelone usw., macht uns fit und erfrischen uns vor allem. Wir müssen aber immer die kleinen Affen im Auge behalten, nicht, dass sie uns unser Essen klauen!
Zurück im Hotel, habe ich eine wichtige Entscheidung zu treffen. Ich überlege, ob ich mit oder ohne Kleidung duschen soll. Ich war dann ohne, die Kleidung habe ich separat gewaschen und dann draußen zum Trocknen aufgehängt.
Mit Tuk Tuks auf Tour
Nach einem kleinen Mittagessen sind wir mit 13 Tuk Tuks unterwegs, schauen uns die Palmölplantagen an, besuchen Reisbauern und trinken eine Kokosnuss. Ist halt viel schöner, mit einem Tuk Tuk unterwegs zu sein, als mit dem Bus. Keine Aircondition, dafür erfrischender Fahrtwind!
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Am Abend ist der Bus aber trotzdem die bessere Option, als wir ans andere Ortsende fahren zum Abendessen. Neben einem guten Essen sollte uns noch eine Überraschung erwarten. Sechs Mädchen in schönen Kleidern im Alter von 12 und 13 Jahren tanzen für uns. Dazu wird auf der Hauptstraße (!) ein Teppich ausgerollt und los geht’s. Auch einige Nachbarn stoßen dazu. Einige filmen auch. Die Zahl der filmenden Nachbarn sollte explosionsartig steigen, als die Mädels uns Langnasen auffordern, mitzutanzen. Ich breche mir (und sicher auch meinen Mitreisenden) keinen Zacken aus der Krone, wenn ich ohne wenn und aber zugebe, dass es bei den Teenies besser ausgeschaut hat als bei uns – oder zumindest bei mir. Aber wir hatten alle einen Riesenspaß und sind in Indonesien ohne unser Wissen wahrscheinlich auf Insta längst viral gegangen.
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Hier geht es weiter in Richtung Berestagi
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